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Dossier 2002

Sensationeller Dreifachsieg der Deutschen
Bobdamen beim 6.Weltcup in Igls

Damenbobpräsenz in den Medien läuft den Herren den Rang ab!
Sensationeller Gesamtweltcupsieg der Bobpilotin Susi Erdmann
 
   
2. Damenweltcup in Winterberg vom 11.11.01 - von oben links nach rechts:            (Photo von Karl-Heinz Jackenkroll)
Susi Erdmann/Birgit Brodtbeck (GER2), Ulrike Holzner/Sandra Prokoff (GER1), Francoise Burdet/Martina Feusi (SUI1),
von unten links nach rechts:
Bonny Warner/Gea Johnson (USA2), Jean Racine/Jennifer Davidson (USA1), Yvonne Cernota/Cathleen Martini (GER3)


1. und 2. Weltcup in Winterberg am 11. und 12. November 2001

In wunderschöner Winterkulisse startete der Weltcupzirkus im Damenbob auf der Bob- und Rodelbahn Winterberg-Hochsauerland 2001/2002. Die Auftaktrennen am 11. und 12 November zogen auch wegen der bevorstehenden Olympiapremiere der Bobdamen in Salt Lake City 2002 besondere Aufmerksamkeit auf sich. Im Vorfeld wurde durch Selektionen an den vier Deutschen Bahnen die teilnehm-enden Teams für die Weltcupsaison ausgefahren und bestimmt.

Zum Team der ehemaligen Weltmeisterin im Rennrodeln, Susi Erdmann aus München (Dritte im Gesamtweltcup 2000/2001), die Crew der erfolgreichen Newcomerin der vergangenen Saison Sandra Prokoff aus Winterberg, (Zweite im Gesamtweltcup 2000/2001) qualifizierten sich für Winterberg die hoffnungsvollen Nachwuchstalente Cathleen Martini, Oberbärenburg, Antje Henninger, Oberhof und Katrin Dostthaler, Bad Feilnbach.

Spannend wurde es in diesem Winter erstmals, da ein altes Duell zwischen zwei Rennrodelstars im großen Schlitten wieder entfacht wurde. Die Südtirolerin Gerda Weißensteiner, Olympiasiegerin im Rennrodel von Lillehammer 1994 und ewige Kontrahentin der Silbermedaillengewinnerin von Lillehammer, Susi Erdmann, startet in der bevorstehenden Olympiasaison erstmals auch im Bob für Italien. Mit Antonella Belutti hat Gerda Weißensteiner auch eine 2fache Olympiasiegerin, im Bahnradfahren Sydney 2000 und Atlanta 1996 an Bord. Sie ist ein Star in Italien und kürzlich erst als Athletenvertreterin ins Nationale Olympisches Komitee von Italien gewählt worden.

Nach den drei Trainingstagen zeichnete sich schon im Vorfeld ab, das alle 3 deutschen Teams als Favoritinnen angesehen werden mussten. Mit einem Doppelsieg der deutschen Bobpilotinnen endete der erste Weltcup der Damen. Mit Bestzeiten in beiden Läufen, sowie einem neuen Bahnrekord von 57,46 Sekunden, gewann die Lokalmatadorin Sandra Prokoff mit ihrer stärksten Anschieberin Ulrike Holzner (WSV Königsee/WSV Oberaudorf USC Mainz), einer der besten Weitspringerin Deutschlands. Trotz Handicap, mit einer Mittelohrentzündung, hat sie ihre Leistung eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Sandra Prokoff verwies mit ihrer Bremserin Ulrike Holzner die Weltcup-Zweite des Vorjahres mit Startrekord (5,52 und 5,51 Sekunden) in beiden Läufen, mit einem Bahnrekord (57,46 Sek.) im ersten Durchgang und einer Gesamtzeit von 1:54,98 Minuten sowie mit 87 Hundertstelsekunden Vorsprung vor ihrer deutschen Kollegin Susi Erdmann.

Susi Erdmann (WSV Königssee), die erstmals mit der 21-jährigen Sprinterin (bekannter Sprinttrainer Springstein – Grit Breuer) und über fast kein bobspezifisches Training verfügte, musste man schon als Erfolg sehen, denn sie komplettierten den deutschen Erfolg, nachdem sie im zweiten Lauf die vor ihr liegende Schweizer Weltmeisterin Francoise Burdet schlagen konnte. Auf Rang vier landete die Amerikanerin Jean Racine, die den Weltcup der Saison 2000/2001 dominierte und anfangen musste zu lernen, auch verlieren zu können. Bekanntlich fällt ihr das besonders schwer zu akzeptieren, daß sie nicht immer die Beste ist.

Mit Rang acht beendete Antje Henninger/Anja Schneiderheinze (BSR Oberhof) ihr Weltcup-Debüt. Sie hatte mit dem unglücklichen 18. Startplatz einen hervorragenden ersten Lauf, wo sie auf Rang fünf vorgefahren ist, leider aber beim zweiten Durchgang nicht an den vorherigen anknüpfen konnte und letztendlich zurück viel und Platz 8 als Endresultat belegte.

2. Weltcup in Winterberg am 12. November

Auch diesmal konnten die deutschen Pilotinnen mit einem Doppelsieg glänzen. Nach Bestzeiten in beiden Durchgängen wiederholten Sandra Prokoff/Ulrike Holzner ihren Vortagessieg mit 67 Hundertstel Sekunden vor Susi Erdmann/Birgit Brodbeck (ehemalige Anschieberin von Team Heike Storch). Platz drei ging wiederum an die Schweizerin Franciose Burdet, die abermals im zweiten Durchgang von Susi abgefangen wurde.
Nicht Antje Henninger, sondern eine andere Newcomerin konnte bei diesem Weltcup ihre Chance nutzen, um weiterhin bei den nachfolgenden Weltcups zum Einsatz zu kommen. Ihren Weltcup-Einstand konnte sie mit einem hervorragenden sechsten Platz hinter den amerikanischen Bobs von Bonny Warner/Gea Jonson und Jean Racine/Jennifer Davidson feiern, nachdem sie im ersten Lauf bereits auf Rang sieben vorgefahren war. Damit konnte sie sich die Fahrkarte nach Königssee sichern, da sie sich um zwei Ränge besser platzieren konnte als die Oberhoferin Antje Henninger am Vortag.
Wolfgang Hoppe, Bundestrainer der Frauen im Bob, entschied sich für die Newcomerin Cathleen Martini. Sie glänzte durch den hervorragenden sechsten Platz in Winterberg. Deshalb entschied sich Hoppe die Pilotin Martini beim 4. Weltcup in Königssee starten zu lassen. Leittragende durch diesen Entscheid war das andere Newcomerteam Antje Henninger, die damit ihre Chance noch bei Weltcups eingesetzt zu werden, verspielte.
„Die ersten Rennen waren eine Standortbestimmung, jetzt können wir sehen, wo wir stehen.“ äußerte sich Susi Erdmann und Sandra Prokoff.

Wer in Salt Lake City dabei sein will, muss in Königssee beim Weltcup 3 und 4 an den Start

Nach den beiden überragenden Siegen von Sandra Prokoff und Ulrike Holzner in Winterberg stellte sich die Frage: „Wer will Sandra nach diesem Wochenende in Königssee schlagen?“. Etwa ihre Teamkollegin Susi Erdmann oder die Newcomerin im Deutschen Team, Cathleen Matini? Auch ihre Chance bekam die 23-jährige Kathi Dostthaler, die erstmals mit Kathleen Hering als Anschieberin an den Start ging.
Die Teams aus der Schweiz und aus den USA, mit Weltcupsiegerin Jean Racine oder der dreifachen Olympiateilnehmerin im Rennrodeln, Bonny Warner an den Lenkseilen, rechneten sich große Chancen am Königssee aus.

Auch beim dritten Damenbob-Weltcup der Saison am 17. November am wunderschönen Königssee hatten die deutschen Damen wieder die Nase vorne. Sandra Prokoff, Winterberg, mit ihrer Teamkollegin Nicole Herschmann, Berlin, mit einer fabelhaften Gesamtzeit von 1.39.44 kamen ganz oben auf das Siegertreppchen. Den Deutschen Doppelsieg komplettierte das Silber-Team Susi Erdmann und Tanja Hees in 1:39:57.

Fast hätte es die junge Katrin Dostthaler aus der Bob- und Rennrodelfamilie Dostthaler dem Deutschen Bundestrainier für sein weiteres Weltcupteam noch schwerer gemacht. Dostthaler fuhr mit ihrer neuen Anschieberin Kathleen Hering im ersten Lauf mit der Startnummer 17 noch auf den dritten Rang. Leider patzte sie im zweiten Durchgang in der langen Geraden und viel noch auf den Rang sechs zurück (1:40,48).

Erster Weltcupsieg für Susi Erdmann beim 4. Weltcup am 18. November am Königssee

Der vierte Weltcupsieg in Folge für die Deutschen Bobdamen feierte bei Nebel und null Grad am Königssee Susi Erdmann mit ihrer Anschieberin Tanja Hees in einer Gesamtzeit von 1:39.95. „Sandra hat heute Fehler gemacht und ich konnte meinen Heimvorteil nutzen“, so Susi über ihre Teamkollegin und dreifache Weltcupsiegerin Sandra Prokoff. Doch dadurch büßte sie die Führung in der Weltcupgesamtwertung ein. Mit dem sechsten Platz in Königssee rutschte sie auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung hinter Susi Erdmann. Die Plätze zwei bis vier gingen an die USA. Auf Platz zwei fuhr das Duo Jean Racine und Bethany Hart, Gesamtzeit 1:40.09. Platz drei ging an Bonny Warner und Gea Johnson in 1:40.20 und auf Rang vier kamen Jill Bakken und Shauna Rohbock Gesamtzeit 1:40.29. D.h., man musste mit den Amerikanerinnen auf der Heim- und Olympiabahn in Park City auf jeden Fall rechnen. Cahtleen Martini und Yvonne Cernota kamen beim vierten Weltcup der Saison mit der Gesamtzeit von 1:41.00 auf Rang acht.

Wieder Doppelsieg von Sandra Prokoff und Susi Erdmann - 5. Weltcup in Igls

Der vierte deutsche Doppelsieg auf der Bobbahn am 22.11.2001 in Igls, Österreich. Nach Bahnrekord im ersten und Bestzeit im zweiten Durchgang gewannen Sandra Prokoff/Ulrike Holzner mit 81 Hundertstel Sekunden Vorsprung vor Susi Erdmann/ Birgit Brodbeck. Dabei hat es nach dem ersten Durchgang nicht nach einem abermaligen Durchmarsch ausgesehen, da Susi Erdmann, nach verpatztem Start nur auf Rang fünf lag. Am Ende siegte wieder die Routine und manchmal auch nach außen hin kaltschnäuzig wirkende Susi Erdmann mit zwei Hunderstel. Sie erreichte mit zwei Hunderstel den zweiten Rang und baute mit 172 Punkten die weitere Führung im Gesamt-Weltcup vor Sandra Prokoff, die jetzt 170 Zähler aufweist, aus. Nicht mit sich zufrieden waren die beiden Youngster im BSD-Team. Nach Rang neun fielen Martini/Cernota - bei allerdings hauchdünnen Abständen - noch auf Rang zwölf zurück.

Sensationeller Dreifachsieg der Deutschen Bobdamen beim 6.Weltcup in Igls

Der 6. Weltcup-Finale war vollkommen in deutscher Hand. Mit einem drei-fachen Sieg endete der letzte Weltcup in Igls. Sandra Prokoff/Nicol Herschmann wiederholten ihren Sieg vom Vortag mit 46 Hunderstelsekunden Vorsprung vor Susi Erdmann/Tanja Hees und haben nun fünf der sechs bislang ausgetragenen Läufe gewonnen. Den deutschen Triumph perfekt machten die noch sehr jungen Athletinnen Cathleen Martini und Yvonne Cernota, die auch im zweiten Durchgang die Nerven behielten und zum ersten Male auf dieser Bahn fuhren und auch bei einem WC auf dem Siegerpodest standen.

Bei leichtem Schneetreiben, aber regulären Bedingungen standen damit zum ersten Male nur Teams aus einem Land auf dem Siegerpodest. Rang vier sicherte sich das USA Team Warner/Jonson und den Britinnen Cheryl Done/ Jackie Davies und den Schweizer Weltmeisterinnen Francoise Burdet/Martina Feusi. Die Gesamt-Weltcup-siegerin des Vorjahres Jean Racine, gestern noch auf Rang drei, landete auf dem elften Platz.

Im Gesamt-Weltcup führen nun, vor den beiden abschließenden Läufen im kanadischen Calgary, Sandra Prokoff und Susi Erdmann mit jeweils 206 Punkten vor den ebenfalls punktgleichen Amerikanerinnen Jean Racine und Bonny Warner (je 174). Cathleen Martini verbesserte sich mit 100 Zählern bei zwei nicht mitgefahrenen Läufen auf Rang 14.

Die zwei nach folgenden Weltcups in Calgary lernten wiederum die deutschen Damen den restlichen Teams das Fürchten

Die zwei nachfolgenden Weltcups in Calgary lernten wiederum die deutschen Damen den restlichen Teams das Fürchten. Auch im siebten Lauf zum Damenbob-Weltcup gab es einen deutschen Sieg. Im kanadischen Calgary sicherten sich Susi Erdmann/Birgit Brodbeck (WSV Königssee) mit fünfzehntel Sekunden Vorsprung den zweiten Saison-Erfolg vor der Schweizer Weltmeisterin Francoise Burdet. Die Weltcup-Zweite Sandra Prokoff (BSC Winterberg) sicherte sich mit ihrer Anschieberin Ulrike Holzner (WSV Oberaudorf) den dritten Platz vor den beiden Teams von Jean Racine und Jill Bakken aus den USA.

In der Gesamt-Weltcup-Wertung übernahm die letztjährige WM-Dritte Susi Erdmann mit 242 Punkten nun die alleinige Führung vor Sandra Prokoff (238), Jean Racine (204) und Francoise Burdet (203).

Den ersten Durchgang hatte Francoise Burdet mit fünf Hundertstel Sekunden Vorsprung vor Susi Erdmann für sich entschieden, wobei sich die ehemalige Rodelwelt-meisterin allerdings ein paar kleinere Fahrfehler erlaubte. Im zweiten Lauf passte dann alles, so dass die deutsche Siegesserie auch in Calgary anhielt. Die fünfmalige WC-Siegerin Sandra Prokoff erreichte die dritt- und viertschnellste Zeit und konnte damit den Angriff der Amerikanerinnen auf einen Podiums-Platz erfolgreich abwehren.

Cathleen Martini/Yvonne Cernota (SC Oberbärenburg) im dritten deutschen Bob mussten dagegen "Lehrgeld" zahlen, sie kämpften sich vom 14. Platz nach Durchgang eins aber immerhin noch auf Rang elf vor.

Der erste deutsche Gesamt-Weltcupsieg durch Susi Erdmann der Damen-Bobgeschichte !

Mit ihrem dritten Einzelsieg im letzten Lauf zum Bob-WC der Damen im kanadischen Calgary gewannen Susi Erdmann/Nicole Herschmann erstmals den Gesamt-Weltcup. Bereits im Training und auch beim Weltcup-Rennen am Vortag hat sich gezeigt, das Susi Erdmann zur Zeit fahrerisch die beste Bobpilotin ist. Dies mussten auch bewundernd sämtliche Nationaltrainer im Bobzirkus neidlos feststellen. Die WM-Dritte fuhr in beiden Läufen Bestzeit und siegte am Ende klar vor Jean Racine (USA) und Sandra Prokoff/Ulrike Holzner. Cathleen Martini/Yvonne Martini fuhren im ersten Durchgang mit der hohen Startnummer 19 auf Platz 15, konnten sich aber noch auf Rang zwölf vorkämpfen. Auch bei dieser jungen deutschen Pilotin bestätigten sehr namhafte Trainer und ehemalige erfolgreich Bobpiloten ein großes Naturtalent.

Die letzten beiden Weltcups waren geprägt durch Nervosität und Aufregung sich für die Olympischen Spiele in Salt Lake City zu qualifizieren. Dabei zu sein, wenn der Damenbob der ganzen Welt präsentiert wird. Jeder möchte gerne dabei sein und die Früchte der langen und enthaltsamen Zeit, zu ernten für ihr Land zu starten. Leider waren die Qualifikationsregeln für die Teilnahme sehr begrenzt und auf 15 Teams maximiniert. Das war am letzten Tage der Weltcupsaison am Start sehr zu spüren, um nicht zu sagen „die Luft hat gebrannt“, ist noch sehr milde ausgedrückt. Leider war des einen Leid des anderen Glück und so flossen zum Ende des Rennens nicht nur Glückstränen sondern bittere Enttäuschungstränen. Und viele Emotionen wurden freigesetzt, so dass man selbst davon eingeholt wurde. Verständlich, wenn man die ganzen Jahre hautnah dabei ist und alle einem ans Herzen gewachsen ist.
Einen souveränen Eindruck hinterließen die Deutschen Bobdamen nach dem Ende der Weltcupsaison 2001/2002 und aus deutscher Sicht mit diesen hervorragenden Resultaten lässt sich bei den Bobdamen auf die Olympischen Spiele am 19. Februar 2002 in Salt Lake City hoffen.

** Deutscher Meisterschaftentitel erfolgreich verteitigt

Mit der erfolgreichen Titelverteidigung von Susi Erdmann (WSV Königssee) endeten die Deutschen Damenbob-Meisterschaften in Winterberg. Die diesjährige Weltcup-Gewinnerin fuhr mit ihrer Anschieberin Annegret Dietrich (BSR Oberhof) in beiden Durchgängen Bestzeit, mußte sich diese im zweiten Lauf aber mit Sandra Prokoff/Ulrike Holzner (BSC Winterberg/WSV Oberaudorf) teilen. Für die Lokalmatadorin und Olympiafahrerin reichte es hinter Katrin Dosttahler/Kathleen Hering (BRC Hochrhein/WSV Königssee) nach einem kleinen Fehler im ersten Lauf mit einer Hundertstel Sekunde Rückstand aber nur zum dritten Rang.

Platz vier ging an Cathleen Martini/Yvonne Cernota (SC Oberbärenburg/BRC Ilsenburg) vor den zweitbesten Starterinnen Claudia Schramm/Kerstin Jürgens (BSR Oberhof/BSC Winterberg Heike Storch (BRC Hallenberg) - eine der Pionierinnen des Frauen-Bobsports - wurde mit ihrer Anschieberin Antje Müller (BSR Oberhof) Siebte und beendete damit ihre Hochleistungssport-Karriere.


Bobsleigh-Familie - Weltcup-Finale 2001/2002 - Calgary (CAN). Photo von Charlie Booker.

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